Diese Abbildung zeigt, wie Blutabnahme nüchtern am Arm mit einer Spritze gemacht wird.

Blutabnahme nüchtern

Die richtige Vorbereitung: Warum musst du für die Blutabnahme nüchtern sein?

Wer kurz vor einem Arztbesuch mit Blutabnahme steht, macht sich viele Gedanken. Gerade im Internet kursieren viele Informationen darüber. Grundsätzlich gilt, dass man nüchtern zur Blutabnahme erscheinen soll. Viele Personen fragen sich, was nüchtern nun bedeutet und ob man beispielsweise einen Orangensaft oder einen Kaffee trinken darf. In diesem Artikel erklären wir dir, was du vor dem Termin beachten sollst.

Warum darf man vor der Blutabnahme nichts essen und was heißt nüchtern zum Arzt?

Der Grund, warum das kleine Blutbild nüchtern gemacht wird, liegt darin, dass damit die Werte leichter vergleichbar sind. Die Werte werden nämlich variieren, je nachdem, was der Patient gegessen oder getrunken hat. Deshalb ist ein nüchterner Magen unbedingt notwendig. Wer sich unsicher ist, ob man für eine Blutabnahme nüchtern erscheinen muss, der sollte direkt den zuständigen Arzt fragen. Bei manchen Tests musst du nicht zwingend nüchtern für die Blutabnahme sein.

Was darf ich vor und nach einer Blutabnahme und was nicht?

Es gibt viele Fragen, die sich beinahe jeder Laie vor der Blutuntersuchung stellt. Nüchtern bedeutet in diesem Sinne, dass man mindestens 10 bis 12 Stunden vorher nichts mehr gegessen hat. Ärzte betonen, dass man dennoch ganz normal Wasser trinken kann. Wer nüchtern zum Arzt muss und den Termin früh am Morgen hat, der sollte am besten am vorherigen Abend das letzte Mal etwas gegessen haben. Falls du den Termin erst gegen Nachmittag hast, dann darfst auch vormittags nichts essen. Meistens richten es die Ärzte aber so ein, dass der Termin früh am Morgen stattfindet. Aus diesem Grund lautet die Antwort auf die Frage „Was bedeutet nüchtern zum Arzt?“, dass man vorher nichts essen darf.

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Ist Kaffee vor der Blutabnahme erlaubt?

Je nach Untersuchung erklären die meisten Ärzte, dass man für die Blutuntersuchung nüchtern sein muss, Kaffee und Tee aber getrunken werden dürfen. Am besten ist es jedoch, die Frage „Was heißt nüchtern“ immer konkret mit dem zuständigen Mediziner abzuklären. So kann sichergestellt werden, dass die Ergebnisse nicht verfälscht werden. Natürlich darf im Kaffee weder Milch noch Zucker hineingegeben werden. Das nämlich kann die Werte verändern.

Nüchtern vor der Blutabnahme bedeutet zusammengefasst:

  • Kaffee (ohne Sahne, ohne Milch und ohne Zucker)
  • Tee
  • Wasser

Was darfst du nicht?

  • Mahlzeiten einnehmen
  • Kaffee mit Zucker, Milch oder Sahne
  • Softdrinks

Darf man Sport nach Blutabnahme machen?

Im Normalfall kann jeder der Blut abnehmen muss, nüchtern zum Arzttermin erscheinen und nachher seiner gewohnten Sportroutine nachgehen. In diesem Zusammenhang ist es natürlich wichtig, dass du darauf achtest, dass es dir gut geht. Wenn du Probleme mit dem Kreislauf hast, dann vermeide es, an diesem Tag Sport zu machen. Die Frage auf diese Antwort lautet ja, aber muss bei jeder Person individuell betrachtet werden. Gerade ältere Menschen leiden häufiger unter Kreislaufbeschwerden, während jüngere Personen gar keine Probleme dabei haben.

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Darf man vor der Blutabnahme rauchen?

Grundsätzlich raten Ärzte, vor dem Blutbild nüchtern zu sein und nicht zu rauchen. Der Grund liegt darin, dass häufig noch ein EKG (was ist ein EKG) gemacht oder der Blutdruck gemessen wird. Durch das Rauchen wird dieser erhöht und zeigt somit keine richtigen und aussagekräftigen Werte an. Deshalb ist es gut, wenn du vor dem Termin für ein paar Stunden nicht rauchst. Zudem ist auch die Belastung von Nikotin auf den nüchternen Körper durchaus höher, als wenn man vorher etwas gegessen hat.

Viele Personen rauchen vorher dennoch, wenn sie wissen, dass nur Blut abgenommen wird und sonst keine weiteren Untersuchungen stattfinden.

Wie läuft eine Blut Abnahme ab?

Der Patient erscheint für das große Blutbild nüchtern und setzt sich ins Untersuchungszimmer. In den meisten Fällen wird eine sogenannte venöse Blutabnahme gemacht. Die Manschette, die um den Oberarm gelegt wird, ist dazu da, um das Blut in den Venen zu stauen. Gleichzeitig kann man den arteriellen Puls immer noch abtasten. Im nächsten Schritt sucht der Arzt die richtige Stelle ab und desinfiziert alles sorgfältig. Die Nadel wird nun in die Vene gestochen, um das Blut entnehmen zu können. Auf die Nadel wird ein Blutabnahmeröhrchen gesteckt, welches das Blut auffängt. Wenn genügend Blut abgenommen wurde, dann wird es von der Nadel gelöst. Das Behältnis wird geschüttelt, damit sich das Blut mit den bereits darin vorhandenen Gerinnungshemmern verbindet. Danach hast du es fast geschafft. Der Arzt nimmt den Stauschlauch von deinem Arm und drückt mit einer kleinen Kompresse auf die Einstichwunde. Am Ende wird ein Pflaster angebracht.