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Diese Abbildung zeigt, wie Blutabnahme nüchtern am Arm mit einer Spritze gemacht wird.

Blutabnahme nüchtern

Die richtige Vorbereitung: Warum musst du für die Blutabnahme nüchtern sein?

Wer kurz vor einem Arztbesuch mit Blutabnahme steht, macht sich viele Gedanken. Gerade im Internet kursieren viele Informationen darüber. Grundsätzlich gilt, dass man nüchtern zur Blutabnahme erscheinen soll. Viele Personen fragen sich, was nüchtern nun bedeutet und ob man beispielsweise einen Orangensaft oder einen Kaffee trinken darf. In diesem Artikel erklären wir dir, was du vor dem Termin beachten sollst.

Warum darf man vor der Blutabnahme nichts essen und was heißt nüchtern zum Arzt?

Der Grund, warum das kleine Blutbild nüchtern gemacht wird, liegt darin, dass damit die Werte leichter vergleichbar sind. Die Werte werden nämlich variieren, je nachdem, was der Patient gegessen oder getrunken hat. Deshalb ist ein nüchterner Magen unbedingt notwendig. Wer sich unsicher ist, ob man für eine Blutabnahme nüchtern erscheinen muss, der sollte direkt den zuständigen Arzt fragen. Bei manchen Tests musst du nicht zwingend nüchtern für die Blutabnahme sein.

Was darf ich vor und nach einer Blutabnahme und was nicht?

Es gibt viele Fragen, die sich beinahe jeder Laie vor der Blutuntersuchung stellt. Nüchtern bedeutet in diesem Sinne, dass man mindestens 10 bis 12 Stunden vorher nichts mehr gegessen hat. Ärzte betonen, dass man dennoch ganz normal Wasser trinken kann. Wer nüchtern zum Arzt muss und den Termin früh am Morgen hat, der sollte am besten am vorherigen Abend das letzte Mal etwas gegessen haben. Falls du den Termin erst gegen Nachmittag hast, dann darfst auch vormittags nichts essen. Meistens richten es die Ärzte aber so ein, dass der Termin früh am Morgen stattfindet. Aus diesem Grund lautet die Antwort auf die Frage „Was bedeutet nüchtern zum Arzt?“, dass man vorher nichts essen darf.

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Ist Kaffee vor der Blutabnahme erlaubt?

Je nach Untersuchung erklären die meisten Ärzte, dass man für die Blutuntersuchung nüchtern sein muss, Kaffee und Tee aber getrunken werden dürfen. Am besten ist es jedoch, die Frage „Was heißt nüchtern“ immer konkret mit dem zuständigen Mediziner abzuklären. So kann sichergestellt werden, dass die Ergebnisse nicht verfälscht werden. Natürlich darf im Kaffee weder Milch noch Zucker hineingegeben werden. Das nämlich kann die Werte verändern.

Nüchtern vor der Blutabnahme bedeutet zusammengefasst:

  • Kaffee (ohne Sahne, ohne Milch und ohne Zucker)
  • Tee
  • Wasser

Was darfst du nicht?

  • Mahlzeiten einnehmen
  • Kaffee mit Zucker, Milch oder Sahne
  • Softdrinks

Darf man Sport nach Blutabnahme machen?

Im Normalfall kann jeder der Blut abnehmen muss, nüchtern zum Arzttermin erscheinen und nachher seiner gewohnten Sportroutine nachgehen. In diesem Zusammenhang ist es natürlich wichtig, dass du darauf achtest, dass es dir gut geht. Wenn du Probleme mit dem Kreislauf hast, dann vermeide es, an diesem Tag Sport zu machen. Die Frage auf diese Antwort lautet ja, aber muss bei jeder Person individuell betrachtet werden. Gerade ältere Menschen leiden häufiger unter Kreislaufbeschwerden, während jüngere Personen gar keine Probleme dabei haben.

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Darf man vor der Blutabnahme rauchen?

Grundsätzlich raten Ärzte, vor dem Blutbild nüchtern zu sein und nicht zu rauchen. Der Grund liegt darin, dass häufig noch ein EKG (was ist ein EKG) gemacht oder der Blutdruck gemessen wird. Durch das Rauchen wird dieser erhöht und zeigt somit keine richtigen und aussagekräftigen Werte an. Deshalb ist es gut, wenn du vor dem Termin für ein paar Stunden nicht rauchst. Zudem ist auch die Belastung von Nikotin auf den nüchternen Körper durchaus höher, als wenn man vorher etwas gegessen hat.

Viele Personen rauchen vorher dennoch, wenn sie wissen, dass nur Blut abgenommen wird und sonst keine weiteren Untersuchungen stattfinden.

Wie läuft eine Blut Abnahme ab?

Der Patient erscheint für das große Blutbild nüchtern und setzt sich ins Untersuchungszimmer. In den meisten Fällen wird eine sogenannte venöse Blutabnahme gemacht. Die Manschette, die um den Oberarm gelegt wird, ist dazu da, um das Blut in den Venen zu stauen. Gleichzeitig kann man den arteriellen Puls immer noch abtasten. Im nächsten Schritt sucht der Arzt die richtige Stelle ab und desinfiziert alles sorgfältig. Die Nadel wird nun in die Vene gestochen, um das Blut entnehmen zu können. Auf die Nadel wird ein Blutabnahmeröhrchen gesteckt, welches das Blut auffängt. Wenn genügend Blut abgenommen wurde, dann wird es von der Nadel gelöst. Das Behältnis wird geschüttelt, damit sich das Blut mit den bereits darin vorhandenen Gerinnungshemmern verbindet. Danach hast du es fast geschafft. Der Arzt nimmt den Stauschlauch von deinem Arm und drückt mit einer kleinen Kompresse auf die Einstichwunde. Am Ende wird ein Pflaster angebracht.

Diese Abbildung zeigt, eine ältere Frau, die als Symbolbild dient für Mundtrockenheit.

Bestes Mittel gegen Mundtrockenheit

Gerade ältere Menschen leiden häufig unter einem trockenen Mund. Der Grund dieses Problems liegt im zu geringen Speichelfluss. Bei Betroffenen fehlt im Mund der wichtige Feuchtigkeitsfilm, der den Mundraum schützt. Das Problem führt zu verschiedenen Folgen: So heilen nicht nur offene Wunden im Mund langsamer, sondern auch das Sprechen fällt vielen schwerer. Besonders Personen ab 60 Jahren sind von diesem Phänomen betroffen. In diesem Artikel erfährst du das beste Mittel gegen Mundtrockenheit.

Was ist Mundtrockenheit?

Unter Mundtrockenheit verstehen Personen das Problem, wenn im Mundraum zu wenig Speichel produziert wird bzw. vorhanden ist. Nicht nur alte Menschen leiden unter der sogenannten Xerstostomie – auch die junge Generation ist häufig davon betroffen. Es kann viele Ursachen für einen trockenen Mund geben. Meistens kommt es gerade in stressigen Situationen oder bei Lampenfieber zur Trockenheit im Mund. Häufig steckt aber auch die Einnahme von diversen Medikamenten (Antiepiletika, Psychopharmaka, Antihistaminika usw.) dahinter.

Daneben können auch folgende Gründe ursächlich für einen immer trockenen Mund sein:

  • Zu wenig Flüssigkeit im Körper (Wer zum Beispiel sehr viel Sport macht und dadurch viel schwitzt, verliert zu viel Flüssigkeit. Doch auch, wenn du zu wenig trinkst, kann es dazu kommen, dass in deinem Körper zu wenig Flüssigkeit vorherrscht – das ist bei älteren Personen häufig der Fall).
  • Atmung durch den Mund (Personen, die beispielsweise aufgrund einer Erkältung nicht mehr durch die Nase atmen können, leiden oftmals unter einem trockenen Mund. Wenn lediglich diese Ursache vorherrscht, dann wird es nach wenigen Tagen wieder besser werden).
  • Trockene Heizungsluft (Häufig kann auch eine zu trockene Raumluft dafür sorgen, dass der Mundraum trocken wird).
  • Rauchen (Viele Raucher haben einen trockenen Mund, da das Nikotin die Durchblutung vom Körper beeinflussen kann. Die Rauchpartikel bleiben an den Schleimhäuten hängen und blockieren sie).
  • Diverse Krankheiten (So kann es beispielsweise bei Diabetes oder anderen Stoffwechselerkrankungen zum trockenen Mund kommen).
  • Viele Menschen haben einen trockenen Mund beim Schlafen. So ist der trockene Mund nachts ein weitverbreitetes Phänomen – nicht nur bei jungen, sondern auch bei älteren Personen. Im Prinzip brauchst du dir bei der extremen Mundtrockenheit nachts keine Sorgen zu machen, da es sich hierbei um etwas ganz normales handelt – die Speichelproduktion nämlich nimmt während der Nachtstunden ab. Viele Personen schlafen zudem mit offenem Mund, was die Trockenheit weiter anregen kann.

Im Normalfall sind sechs große und viele kleine Speicheldrüsen dafür verantwortlich, den Mundraum schön feucht zu halten. Die Funktion dieser hängt mit dem vegetativen Nervensystem zusammen. Zusammen mit dem Parasympathikus und Sympathikus steuert das Nervensystem verschiedene Körperfunktionen. Gibt es beispielsweise Stress, dann arbeitet der Sympathikus stärker und damit ist ein Ungleichgewicht vorhanden. Das kann unter Umständen dazu führen, dass der Mund durch die verminderte Speichelversorgung trocken wird. Aus diesem Grund wirken sich auch Medikamente auf dieses Phänomen aus. Auch Arzneimittel können das vegetative Nervensystem beeinflussen. Die Produktion der Speicheldrüsen nimmt ab und der trockene Mund entsteht. Dadurch, dass zu wenig Speichel vorhanden ist, kann der Mundraum auch nicht feucht gehalten werden.

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Mundtrockenheit Hausmittel – Tipps zum Speichelfluss anregen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Speichelfluss anzuregen. Dazu gehören beispielsweise genügend Flüssigkeit trinken sowie Kaugummi kauen. Durch das Kauen kannst du den Speichelfluss anregen. Bei der Flüssigkeitsaufnahme solltest du darauf achten, dass du ungesüßte Kräutertees oder klare Wasser trinkst. Softgetränke zählen nicht zur gesunden Flüssigkeitsaufnahme.

Wer mit diesen beiden Faktoren noch keine Besserung erfahren kann, der kann noch weitere Tipps umsetzen:

  • Vermeide es, zu rauchen oder Alkohol zu trinken
  • Das Essen sollte nicht zu stark gewürzt sein (Gerade Chili, Pfeffer oder Salz können zu einem Trockenheitsgefühl führen)
  • Beim Essen kannst du gut kauen
  • Wenn die Luft in den Räumen sehr trocken ist, dann ist es wichtig, dass du einen Raumbefeuchter aufstellst. Gerade im Winter kann auch deshalb der Mund trocken werden.

Gegen Mundtrockenheit können auch andere Hausmittel helfen:

  • Ölziehen beispielsweise ist eine gute Methode, seinen Mundraum feucht zu behalten. Zudem werden dadurch auch verschiedene Bakterien abgetötet. Dadurch nehmen Entzündungen und Mundgeruch ab.
  • Kardamom: Das vor allem in Asien bekannte Gewürz schmeckt nicht nur lecker in Gerichten, sondern ist auch ein gutes Mittel bei einem trockenen Mund. Am besten kaust du dafür auf Kardamomsamen. Diese sorgen dafür, dass der Speichelfluss angeregt wird und Infektionen im Mundraum abgetötet werden.
  • Auf Gewürznelken kauen: Das regt den Speichelfluss an und tötet Bakterien im Mundraum ab.
  • Fenchelsamen: Auch diese helfen dabei den Mundgeruch zu beseitigen und die darin enthaltenen Flavonoide sorgen für einen erhöhten Speichelfluss.
  • Ingwer: Du kannst auch auf einem Stück Ingwer kauen. Damit kannst du der Mundtrockenheit entgegenwirken.

Wichtig: Finde die Ursachen der Mundtrockenheit heraus – wenn du beispielsweise Medikamente nimmst, dann kann es daran liegen. Wer unter einem trockenen Mund trotz trinken leidet, der kann sein Problem ärztlich abklären lassen. So können schlimmere Dinge ausgeschlossen werden. Der Arzt kann dir helfen, die richtige Behandlung für die Mundtrockenheit zu finden. Es gibt viele Dinge, welche man bei einem trockenen Mund ausprobieren kann.

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Mundtrockenheit im Alter und in den Wechseljahren

Gerade ältere Personen leiden unter einer vermehrten Trockenheit im Mund. Mit erhöhtem Alter nimmt die Speichelmenge ab. Daneben trinken ältere Menschen meist deutlich weniger. Diese beiden Faktoren sorgen dafür, dass der Großteil der alten Menschen davon betroffen ist. Gerade bei Frauen sind hormonelle Schwankungen die Ursache der Mundtrockenheit in den Wechseljahren. Zu diesen bekannten körperlichen Veränderungen zählen nicht nur Mundgeruch, Gereiztheit, Hitzewallungen, sondern auch die Mundtrockenheit.

Der Grund liegt in der Umstellung der Hormone, welche sich auch auf die Schleimhäute im Mund auswirken können. Wenn zu wenig Speichel vorhanden ist, dann kommt es zu diversen Problemen. So fällt nicht nur das Sprechen schwer, sondern der Mund ist auch anfälliger für Bakterien. Der Speichel ist nämlich dafür verantwortlich, dass alles schön geschmeidig gehalten wird. Der Stress, der mit diesen Symptomen bzw. Veränderungen einhergeht, sorgt dafür, dass das Problem weiter verstärkt wird.

Häufig gestellte Fragen

Im Prinzip ist der trockene Mund während der Nacht normal. Die Speichelproduktion nimmt ab und somit ist es der Mund trocken. Dennoch sollte man das Problem beobachten. Falls nämlich noch andere Faktoren wie Zungenbrennen, belegte Zunge oder Schluckbeschwerden auftreten, kann man zum Arzt gehen.

Durch ausreichend Flüssigkeitszufuhr wird der Mund schön feucht gehalten. Auch das Kauen von Fenchelsamen, Ingwer, Gewürznelken oder Kaugummi kann den Speichelfluss anregen.

Um dem trockenen Mund vorzubeugen, hilft in erster Linie ungesüßter Kräutertee. Ansonsten kann auch Ingwer-, Kardamom- oder Fencheltee getrunken werden.

Experten raten eine fluoridhaltige Zahnpasta zu verwenden. Diese schützt vor Karies und kann deshalb unter Umständen bei einem trockenen Mund gut helfen. Die Zahnpasta sollte außerdem möglichst sanft sein und die Zähne vor Plaque schützen.

Wichtig ist auch, dass die Pasta den Zahnschmelz schützt und stärkt. Es gibt sogar extra dafür hergestellte Gels, die aufgetragen werden können und dem trockenen Mund vorbeugen. Viel trinken ist eines der besten Mittel gegen Mundtrockenheit – außerdem ist die Kombination aus verschiedenen Faktoren gut, um langfristig und nachhaltig Abhilfe zu schaffen.

Diese Abbildung zeigt, Hände die gerade etwas stricken und offensichtlich Altersflecken aufzeigen.

Altersflecken entfernen

Viele ältere Personen klagen unter den unliebsamen Pigmentflecken, die sich im Laufe des Lebens häufig im Gesicht und auf den Händen bilden. Experten gehen davon aus, dass die Altersflecken von zu viel UV-Strahlung kommen. So entstehen diese Flecken meist erst ab einem bestimmten Alter. Hautärzte erklären, dass sich die Zeit an der Sonne (UV-Lichteinstrahlung) im Laufe des Lebens akkumuliert und in diesem Zusammenhang die „Sonnenflecken“ auftreten. Bei den meisten Menschen entstehen sie ab einem Alter von 40 Jahren – Personen über 60 Jahren haben beinahe alle bereits Pigmentflecken. 

Was sind Altersflecken?

Diese Flecken im Gesicht oder an den Händen entstehen durch eine zu hohe Melanin-Produktion. Den Vorgang bezeichnet man auch als Hyperpigmentierung. Doch nicht nur ein zu viel an UV-Strahlen kann dafür verantwortlich sein, dass Altersflecken an der Hand oder im Gesicht auftreten.

Laut Ärzten spielen auch diese Faktoren bei der Bildung der Altersflecken eine Rolle:

  • Alter
  • Hormonelle Gründe
  • Genetische Prädisposition

Das heißt, im Umkehrschluss, dass nicht jede Frau oder jeder Mann zwingend diese Altersflecken bekommen muss, wenn er viel in der Sonne gewesen ist. Genauso können die Flecken bei dir auch dann auftreten, wenn du selten an der UV-Strahlung warst.

Es gibt verschiedene Arten von Pigmentflecken:

  • Leberflecken oder Muttermale (sie treten in verschiedenen Formen auf, hell, dunkel, groß, klein usw.)
  • Sommersprossen (sie treten vor allem an jenen Stellen auf, die stark der Sonne ausgesetzt sind, zum Beispiel im Gesicht, Arme usw.)
  • Melasma (diese entstehen aufgrund von hormonellen Störungen, in diesem Zusammenhang leiden vor allem Frauen darunter)
  • Altersflecken (diese Pigmentstörungen treten vor allem im Alter auf)

Die Arten der Altersflecken

Hautärzte erklären, dass es verschiedene Arten von Altersflecken gibt.

So gehören diese zu den wohl am häufig auftretenden:

  • Solare Elastose (hierbei sind die Kollagenfasern geschädigt, das zeigt sich in gräulicher und hängender Haut. Diese Art der Flecken entsteht, wenn man zu viel in der Sonne war)
  • Blutschwämmchen (Ärzte und Wissenschaftler sind sich über die Ursache nicht einig, es handelt sich dabei um rote Erhebungen (kleine Knoten) auf der Haut
  • Alterswarzen (sie treten in verschiedenen Erscheinungsformen auf, können groß oder flach sein und starke Pigmente aufweisen. Sie treten an verschiedenen Stellen am Körper auf)

Wie kann man Altersflecken entfernen?

Viele Betroffene möchten die Altersflecken entfernen lassen, da sie nicht nur unschön aussehen, sondern häufig auch eine Sorge vor ernsthaften Krankheiten dahintersteckt. Meistens sind die Altersflecken jedoch sehr harmlos und eine Konsequenz von zu viel UV-Licht. Dennoch solltest du dich bei Unsicherheit an einen Hautarzt wenden. Heutzutage werden verschiedene Mittel gegen Altersflecken angewendet.

Kann man Altersflecken mit Laser entfernen?

Dank der modernen medizinischen Möglichkeiten können Menschen, die unter Pigmentflecken leiden, diese einfach durch Laserbehandlungen entfernen lassen. Auch Ärzte empfehlen die Methode, die Altersflecken lasern zu lassen. Der Grund liegt darin, dass es sich um eine sehr effiziente Möglichkeit handelt. Der in die Haut eindringende Lichtstrahl sorgt dafür, dass alle Ablagerungen von Pigmenten zerplatzen. Dadurch, dass der Körper auf diesen Vorgang reagiert, werden die Pigmente, die gelöst worden sind, abtransportiert. So hat man am Ende ein sehr gutes Ergebnis. Grundsätzlich gehen mit dieser Methoden nicht so viele Nachteile einher. Einige Personen berichten über ein leicht brennendes Gefühl an den jeweiligen Hautstellen.

Chemisches Peeling

Neben der Lasertechnik kann auch eine saure Lösung angewendet werden. Diese wird direkt auf die Hautstellen aufgetragen. Es sorgt dafür, dass sich die obersten Hautschichten lösen und somit neue Haut nachwachsen kann.

Kann man Altersflecken vereisen?

Das Vereisen feiert bei verschiedenen Anwendungen große Erfolge. So werden beispielsweise Warzen mit dieser Methode sehr gut behandelt. Zudem berichten Betroffene auch über positive Auswirkungen der sogenannten Kryotherapie bei Altersflecken. Während der Anwendung vereist der Arzt die betroffene Hautstelle. Dieser Vorgang hat die Vorteile, dass die Flüssigkeit, die sich im Inneren befindet, kristallisiert. Das kranke Gewebe wird dann einfach abgestoßen (aus diesem Grund ist dieser Tipp auch bei Warzen so erfolgreich). Somit hat die Haut die Chance sich nachzubilden. Diese Methode hat nur wenige Nachteile.

Bleichcremes

Viele Menschen entscheiden sich auch für das Auftragen von Bleichcremes, die es in der Apotheke gibt. In diesen Produkten ist häufig Brunnenkresse-Extrakt oder Vitamin C enthalten. Diese sorgen dafür, dass die Pigmentflecken heller werden.

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Altersflecken entfernen Hausmittel

Es gibt noch andere Methoden, mit denen man die Altersflecken entfernen kann.

Altersflecken entfernen mit Apfelessig

Peelings mit Säure sorgen dafür, dass sich die obersten Hautschichten ablösen. In diesem Zusammenhang findet Essig häufig in der Entfernung der Altersflecken Anwendung. Anders als bei der Laserbehandlung dauert die Anwendung deutlich länger. Übe dich also in Geduld und tupfe täglich reichlich Apfelessig auf die betroffenen Stellen.

Zitronen- und Orangenöl

Wissenschaftler haben die Wirkung von Zitrusfrüchten auf das Bleichen der Pigmente untersucht. Ätherisches Zitronenöl beispielsweise enthält einen Wirkstoff, der die Melanin-Produktion beeinflusst. Auch Vitamin C ist gut, um die Pigmente, die auf der Hautoberfläche auftreten, zu entfernen. Wer es ausprobieren möchte, der sollte sich natürliches Zitronen- oder Orangenöl kaufen und es täglich auf die betroffenen Hautstellen auftragen.

Maske mit Kichererbsen

Dafür brauchst du bereits gekochte Kichererbsen, die du mit Wasser zerstampfst. Danach wird die Masse auf das Gesicht aufgetragen. Nach etwa 20 Minuten wird alles abgewaschen.

Rizinus-Löwenzahnblätter-Öl

Daneben soll scheinbar auch selbst gemachtes Rizinus-Löwenzahnblätter-Öl helfen. Dafür brauchst du Rizinusöl, das du in der Apotheke oder im Internet kaufen kannst. Der Löwenzahn wird klein aufgeschnitten und in einen Topf geben. Dann wird die Mischung über dem Wasserbad erhitzt (ca. 10 Minuten). Danach darf die Mischung noch durchziehen und nach drei Stunden kann das Öl (ohne Löwenzahnblätter) auf die Stellen aufgetragen werden. Viele Personen berichten von positiven Resultaten, wenn sie die Milch aus den Löwenzahnstängeln aufgetragen haben.

Knoblauch und Petersilie

Auch Knoblauch soll ein sinnvolles Mittel sein, um Altersflecken zu entfernen. Hierfür kochst du Wasser auf und übergießt damit die Petersilie. Der Sud wird nun stehen gelassen. Die betroffenen Hautstellen werden zuerst mit der Knoblauchzehe eingerieben und nachher der Sud aufgetupft.

Zwiebel und Apfelessig

Für diese Methode nimmst du Zwiebelsaft (am besten funktioniert das mit einer Saftmaschine) und Apfelessig. Diese beiden Komponenten werden miteinander vermischt und täglich aufgetragen.

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Altersflecken vorbeugen - Tipps und Tricks

Dadurch, dass die Altersflecken in erster Linie durch zu viel UV-Strahlung entstehen, ist es gut, wenn man sich nicht zu viel der Sonne aussetzt. Am besten sollte man einen UV-Schutz verwenden, der gut für die Haut ist. Hierbei sollte man beim Kauf unbedingt auf die Inhaltsstoffe achten. Mineralische Sonnenschutzmittel sind häufig viel besser für die Haut.

Daneben ist es wichtig, dass die Zeiten, die du an der Sonne verbringst, nicht zu lange sind. Gehe immer wieder in den Schatten und schenke deiner Haut damit genügend Erholung. Gerade das Gesicht kann zudem mit einem Hut vor zu viel Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Was kostet Altersflecken entfernen?

Das hängt immer von der Methode ab. Die Behandlung mit Hausmitteln ist meist günstiger, als die Lasertherapie beispielsweise. Zumeist wird diese auch nicht von der Krankenkasse übernommen. Im Normalfall kann man mit einem Betrag von etwa 30 – 60 Euro pro Fleck rechnen.

Können Altersflecken verschwinden?

Viele betroffenen Personen stellen sich die Frage, ob die Flecken eigentlich auch von alleine verschwinden können. Im Normalfall verschwinden sie nicht von alleine. Doch einzelne Flecken können auch mit einer einfachen Behandlung mit einem Hausmittel heller werden. Es braucht also nicht unbedingt chemische Mittel oder eine Laserbehandlung – vor allem, wenn sie nur leicht pigmentiert sind.

Häufig gestellte Fragen:

In erster Linie bekommen die Menschen Altersflecken, die eine genetische Prädisposition haben, häufig in der Sonne waren oder die unter bestimmten hormonellen Störungen leiden.

Die Flecken sehen immer anders aus. Sie können hell- oder dunkelbraun sein. Auch die Größe ist immer unterschiedlich. Während einige Flecken sehr groß sind, wirken andere ganz unscheinbar und sind kaum zu erkennen. Die Form ist auch immer verschieden. Oftmals sind die oval und häufig auch ganz rund.

Die Flecken sehen immer anders aus. Sie können hell- oder dunkelbraun sein. Auch die Größe ist immer unterschiedlich. Während einige Flecken sehr groß sind, wirken andere ganz unscheinbar und sind kaum zu erkennen. Die Form ist auch immer verschieden. Oftmals sind die oval und häufig auch ganz rund.

Die Altersflecken sind deshalb meist an den Händen, da diese dem Sonnenlicht am meisten ausgesetzt sind.

Diese Abbildung zeigt, ein Seniorenpaar, was in der der Natur Hand in Hand spazieren geht.

10 Minuten Aktivierung

Was ist die 10 Minuten Aktivierung?

Unter diesem Begriff versteht man eine Methode, um mit demenzkranken Personen in ein Gespräch zu kommen und sie zu fördern. Die Methode bezeichnet man auch als 10 Minuten Aktivierung, da es sich hierbei um eine Strategie handelt, die schnell im Alltag umgesetzt werden kann und nur 10 Minuten dauert. Als Grundlage der Methode dienen vertraute Gegenstände, die Erinnerungen in den Patienten hervorrufen. Damit wird das Langzeitgedächtnis aktiviert und angekurbelt. Somit sind früher selbstverständliche Bewegungen und Gedanken plötzlich wieder greifbar und durchführbar.

Wer hat die 10 Minuten Aktivierung entwickelt?

Die 10 Minuten Aktivierung hat Ute Schmidt Hackenberg Ende der 90er Jahre entwickelt. Sie war eine sehr bekannte Dozentin für die Aktivierung. Die 10 Minuten Aktivierung wird bei Demenz erfolgreich angewendet und findet deshalb immer mehr Anhänger. Die Methode sollte täglich angewendet werden, um möglichst hohe Erfolge zu erzielen.

Rätselbücher sind sehr gut geeignet für das Gedächtnistraining

Warum ist die 10 Minuten Aktivierung so wichtig für Senioren mit Demenz?

Leiden Personen unter einer fortgeschrittenen Demenz, dann kann die 10 Minuten Aktivierung Abhilfe schaffen. Wer bereits mit einem demenzkranken Menschen zu tun hatte, der weiß, dass deren Konzentrationsfähigkeit sehr gering ist. Doch mithilfe der 10 Minuten Aktivierung ist es möglich, mit dem Patienten eine normale Konversation zu führen und in seine eigene Welt zu gelangen. Zudem wirkt sich diese Anwendung langfristig positiv aus, d.h. dass die Anwendung der Methode nicht nur für den Moment erfolgreich ist, sondern nachhaltig.

Die 10 Minuten Aktivierung wird bei Demenzpatienten angewendet, um sie zu aktivieren und sie zu fördern. Gerade im Alltag passiert es häufig, dass Patienten so behandelt werden, als könnten sie nichts mehr alleine tun. In Wirklichkeit ist es aber oft so, dass sie weiterhin bestimmte Fähigkeit haben, die sie auch anwenden könnten. Durch das Umfeld werden sie stark eingeschränkt. So verkümmern die noch vorhandenen körperlichen und geistigen Fähigkeiten, bis sie schließlich gar nicht mehr vorhanden sind. Die 10 Minuten Aktivierung ist gerade für Senioren mit Demenz oder anderen psychischen Einschränkungen sehr gut. Damit werden Erinnerungen ins Bewusstsein geholt, das eigene Körpergefühl wird gestärkt und die sozialen Fähigkeiten der Person nehmen wieder zu.

Was kann man bei einer 10 Minuten Aktivierung machen?

Experten raten, persönliche Geschichten des Patienten mit einzubeziehen. Die Aufgaben können simpel gestaltet sein und müssen immer an den Demenzkranken angepasst werden. Es gibt viele 10 Minuten Aktivierung Beispiele – so können diese Spiele für ältere Menschen beliebig eingesetzt werden. Als Angehöriger oder Pflegefachkraft darf immer darauf geachtet werden, dass bei der Auswahl die persönlichen Vorlieben des Patienten berücksichtigt werden. Es sollte demnach keine Übung gemacht werden, die der Demenzkranke in seiner Vergangenheit gar nicht mochte. Deshalb muss immer die gesamte Lebensgeschichte miteinbezogen werden. Ziel der 10 Minuten Aktivierung ist nicht nur die Beschäftigung des Menschen, sondern in erster Linie die Bescherung eines Glücksgefühls.

Weitere Ziele sind:

  • Kommunikation zwischen Patient, Angehörigen oder Pflegedienst wird verbessert
  • Gewisse Triebe wie Ordnungssinn oder Ähnliches werden wieder erweckt
  • Die sozialen Fähigkeiten der Patienten werden gestärkt

Deshalb ist die Ausarbeitung der Beschäftigung mit der 10 Minuten Aktivierung in der Altenpflege so wichtig.

Die folgenden Übungen können gemacht werden:

  • Erinnerung an vergangene Reisen hervorrufen – durch Fotos, Souvenirs oder andere Gegenstände, die mit dem Urlaub in Verbindung gebracht werden
  • Du kannst dem Patienten Objekte aus der Natur zeigen (zum Beispiel Laub oder Blumen) und dieser kann dann die Dinge aufzählen, die er beispielsweise mit dem Herbst, dem Frühling oder mit dem Sommer verbindet
  • Wer möchte, der kann die 10 Minuten Aktivierung bzw. die Spiele für Demenzkranke auch mit anderen Gegenständen des Haushalts machen. Ist der Patient männlich und war gerne in der Werkstatt, dann kannst du auch mit diesen Objekten Erinnerungen hervorrufen. Wichtig ist, dass damit positive Erfahrungen und Erinnerungen einhergehen. Wie du sehen kannst, sind die damit einhergehenden Beschäftigungsangebote für Senioren sehr groß.

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Praktische Beispiele und Anleitung für eine 10 Minuten Aktivierung im Alltag

Um Angehörigen zusätzliche tiefergehende 10 Minuten Aktivierung Beispiele zu geben, hilft dir der nachfolgende Abschnitt weiter.

Eine Frau, die sich gerne geschminkt hat, die freut sich über eine darauf bezogene Aktivierungsübung. Hierfür gibst du diverse Utensilien, die man zum Schminken braucht, in eine Kiste – zum Beispiel Lippenstift, Make-up, Eyeliner usw. Der Patient zieht immer wieder einen Gegenstand heraus und nutzt diesen. Der Lippenstift kann auf die Lippen aufgetragen werden, während das Make-up schön auf die Haut verteilt wird.  

Dank dieser Übung wird die Erinnerung angekurbelt. Am Ende dauert die Übung nur 10 Minuten, ist aber hilfreich, um den Patienten mit neuer Lebensfreude zu füllen und seine kognitiven Fähigkeiten zu aktivieren. Daneben können auch Fragen dazu gestellt werden.

  • Wann hast du dich am liebsten geschminkt?
  • Welche Lippenstiftfarbe war deine liebste?

Diese Übung darf natürlich beliebig ausgeweitet werden – statt den Schminkutensilien, kann man auch Werkzeuge oder Nähzeug verwenden.

10 Minuten Aktivierung Vorlagen kostenlos:

Es gibt zahlreiche Spiele für Demenzkranke zum Ausdrucken – so wird es dir als Anfänger erleichtert, den richtigen Umgang zu pflegen.

Hier als PDF downloaden: Jetzt herunterladen

Du packst eine Kiste mit verschiedenen Utensilien, die zum Sommer passen.

Es könnten folgende Dinge enthalten sein:

  • Sonnenbrille
  • Schwimmhose
  • Eiswaffel
  • Picknickdecke
  • Handtuch

Nun schaut der Patient die Kiste durch und fasst jedes Objekt an. Danach können verschiedene Fragen gestellt werden.

  • Was hast du im Sommer am liebsten gemacht?
  • Warst du gerne auf den Bergen?
  • Hast du schon mal im Wald gezeltet?
  • Bist du gerne am Strand gewesen?

Hier kannst du die Kiste mit zum Winter passenden Gegenständen füllen.

  • Mütze
  • Schal
  • Teebeutel
  • Kuschelige Decke
  • Skibrille

Der Patient schaut auch hier alles an und danach stellst du folgende Fragen:

  • Magst du den Winter?
  • Kannst du dich noch an das knisternde Geräusch, wenn man über den Schnee läuft, erinnern?
  • Welcher Tee war dein Lieblingstee?
  • Kannst du dich an das Feuer im Kamin erinnern?

Bei diesem Thema könnte die Kiste mit diesen Gegenständen gefüllt werden.

  • Ostereier
  • Eine frische Blume (Tulpe, Kirschblüten)
  • Dünnere Jacke
  • Blumenzwiebeln

 

Diese Fragen könnten gestellt werden:

  • Kannst du dich an die ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühling erinnern?
  • Hast du mit deinen Geschwistern immer Ostereier gesucht?
  • Was war das beste Versteck?
  • Was ist deine Lieblingsblume?

Die Kiste kann mit folgenden Dingen gefüllt werden:

  • Kastanien
  • Laub
  • Schal
  • Dickere Jacke
  • Apfel

Die Fragen können dem Patienten gestellt werden:

  • Was magst du am Herbst besonders?
  • Findest du gebratene Maroni gut?
  • Kannst du dich an die kürzeren Tage im Herbst erinnern?
  • Welches war deine Lieblingsjacke im Herbst?

Bei diesem Thema kann die Kiste wie folgt gefüllt werden:

  • Besteck
  • Kochtopf
  • Tasse
  • Glas
  • Rührgerät

Wenn du dir bei den Fragen noch unsicher bist, könnten dir diese Inspirationen helfen:

  • Was kochst du gerne?
  • Was ist dein Lieblingsgericht?
  • Hast du Pizza selbst gemacht?

Unabhängig davon, zu welchem Thema du das Spiel machst, ist es wichtig, dass die eigenen Geschichten des Patienten immer Platz haben dürfen. Zusätzlich kannst du dann noch Fragen stellen, wie: In welchen Wörtern ist beispielsweise Sommer enthalten. Das fördert die Konzentration und durch das Anfassen der Gegenstände wird die Motorik geschult.